Kaufberatung beim Immobilienkauf
Eine Kaufberatung kann vor unerwarteten Kosten beim Immobilienkauf schützen. Anhand eines Beispiels aus Leipzig erklärt Immobiliengutachter Jens Ullrich, warum bei einer Eigentumswohnung insbesondere WEG-Verwaltung, Instandhaltungsrücklage, Sanierungsstau und mögliche Folgekosten geprüft werden sollten.
Inhalt des Videos
Ich hatte zum Beispiel in Leipzig eine Familie, die hat mich gebucht für eine Kaufberatung einer Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus.
Es war ein älteres Gebäude, nach der Wendel irgendwann man saniert, aber danach nichts mehr passiert.
Es war aufgeteilt in acht Eigentumswohnungen und von diesen acht Eigentumswohnungen hat dann ein Eigentümer alle gekauft
und hat dieses Konstrukt Wohnungseigentum behandelt, als wäre es ein Mehrfamilienhaus und hat quasi gar nichts mehr daran gemacht.
Und irgendwann fiel dem ein, okay, ich verkaufe jetzt wieder die Einzelne Wohnung als Wohnungseigentum.
Das heißt also, es war zu dieser Eigentumswohnung überhaupt keine BEG-Verwaltung da, es war keine Rücklage da, gar nichts.
Und das Objekt war in einem total sanierungswürdigen Zustand schon wieder, jede Menge Schäden.
Ja, wo ich dann den Leuten erklärt habe, was ist Wohnungseigentumsgesetz, wie BEG, wie funktioniert das grob,
was kommen denn dort dann für Kosten auf sie zu, wenn das saniert wird und die Rücklage ist nicht vorhanden.
Und da war es tatsächlich so, dass die Leute dann gesagt haben, nee, die Wohnung nehmen wir nicht,
aber wir gucken uns was anderes an, könnte da nochmal kommen.
Und dann waren wir in einem anderen Objekt, waren in einem Familienhaus letztendlich gewesen,
haben wir auch eine Beratung durchgeführt und das stellte sich aus,
dass in dem Objekt quasi ihre Grundrisslösung nicht so realisierbar war, wie sie sich das vorgestellt hatten.
Und dann hat man einen dritten Termin, einen weiteren Objekt und das war es dann gewesen.
Also diese Kaufberatung ist schon eine ganz sinnvolle Geschichte.
